Wagentruppe Treibstoff

treibstoff[at]wagenplatz.at, TELEFON: 0681/10606784

Wer wächst da wem über den Kopf?

DSC00700DSC_0809 hhhhmm…..hatten wir das nicht schon mal………die Kennzeichen der Zeit sind auch unverkennbar! Es wachsn anscheinend net nua de “Bam” in da Baumgasse! Warum sollen wir eigentlich nicht in der Baumgasse wachsen??? Gute Frage…………und wir haben bereits die Antwort:

Ein Jahr ist nun vergangen seit wir die Baumgasse bewohnt und umgestaltet haben. Wir schafften es innerhalb kurzer Zeit dieser brachen kargen Fläche Leben einzuhauchen. Das Gelände welches wir aufgrund eines anstehenden Bau am 18. August 2009 verließen, um mit unseren rollenden Giganten eine einjährige nicht endend wollende Reise durch Wien und seine unzähligen einsamen Gelände anzutreten, steht wie alle von uns befahrenen Grundstücke bis dato in keinerlei Verwendung. Sie bleiben unangetastet anstatt sie von uns zwischennutzen zu lassen. Mit dem Gelände in der Baumgasse wollen wir zeigen, dass hier eine Zwischennutzung erfolgreich hätte statt finden können, das Gelände haben wir unverändert zum Vorjahr vorgefunden und BELEBEN ES NUN ERNEUT. Aus diversen Quellen wissen wir, dass der geplante Bau eines Justizanhaltezentrum auf diesem Gelände, sich um mindestens zwei Jahre verzögert. Grund dafür seien finanzielle und strukturelle Unklarheiten. (Quelle: http://wien.orf.at/stories/423022/ )

Wir sehen uns als ein alternatives Projekt welches Grundstücke nutzt anstatt sie einfach leerstehen zu lassen. Wir sehen uns als ein Pendant zu dem unverhältnissmäßigem Bauwahn der in dieser Stadt das Bild bestimmt.

Wir werden nicht aufhören so zu leben egal welcher Ignoranz wir gerade gegnüberstehen. Wir werden weiterkämpfen bis Wagenleben in Wien als alternative Lebensform nicht nur toleriert und akzeptiert sondern auch tätig unterstützt wird.

Dieses Grundstück in der Baumgasse ist ein Paradebeipiel für die Sturheit der Stadt die Leerstand vorzieht und uns damit ein für unsere Verhältnisse ideales Grundstück vorenthält.

Posted 1 week ago at 10:20 pm.

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fight repression!

STATEMENT VERSCHIEDENSTER FREIRÄUME, VEREINE UND PROJEKTE ZUR STETIG STEIGENDEN REPRESSION

Am Nachmittag des 06.07.2010 wurde gegen 16.00 Uhr das Schloss des Vereinslokals Kaleidoskop in der Schönbrunnerstraße 91, 1050 Wien, von der Polizei aufgebrochen und die Tür eingetreten. Zahlreiche – teilweise private – Gegenstände wie Computer, Festplatten, Workshopmaterialien, sowie der Tresor inklusive der darin befindlichen Handkassen und Dokumente wurden mitgenommen, sowie weiterer Sachschaden angerichtet. Der Verein wurde von dem Einbruch der Exekutive nicht informiert. Um ca. 18.00 Uhr fand eine Nutzerin des Freiraums die Räumlichkeiten von der Feuerwehr verschlossen vor. Erst im Laufe des Abends konnte der Schaden begutachtet werden.

Offizielle Begründung für die Hausdurchsuchung ist laut Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) der Verdacht, dass das Vereinslokal Vorbereitungs-, Lager-, sowie Ausgangsort einer gegen das Arbeitsmarktservice und deren ausbeuterische Politik gerichteten, symbolischen Aktion gewesen wäre. Offensichtlicher Grund scheint jedoch ausschließlich die örtliche Nähe des Vereinslokals.

Warum das Kaleidoskop? Was sind eigentlich Freiräume?

Selbstverwaltete Lokale und Projekte, die sich als Freiräume verstehen, versuchen Raum zu schaffen für eine reflektierte und selbstbestimmte Alltagsgestaltung. Nicht kommerzielle „do it yourself“- Kultur wird dringend gebraucht in einer konsumorientierten Gesellschaft. Sei es nun, um an Fahrrädern oder Kleidung zu basteln, gemeinsam zu kochen oder im gemütlichen Rahmen zu diskutieren. Von politischen Infoabenden, Workshops oder freier Preis-Politik bis hin zu Partys und gemeinsamem Wohnen stellen sich die Versuche eines hierarchiefreien, solidarischen Miteinanders so vielschichtig dar wie es Projekte und Personen gibt, die diese erhalten. Manche bezeichnen sich aufgrund ihrer Zielsetzungen als „linksradikal“, andere als „autonom“, „alternativ“, „gegenkulturell“ und/oder „anarchistisch“, andere wieder als „emanzipatorische Vereine“. Gemeinsam bleibt die Ablehnung von Unterdrückung, wie bsw Sexismen, Rassismen, Homophobie, Antisemitismus, Transphobie und die kapitalistische Verwertungslogik, sowie daraus resultierend der Versuch, Rollenbilder und Strukturen aufzubrechen.

Freiräume bieten Möglichkeiten, sich politisch, sozial und kulturell zu engagieren – abseits von Parteien und Institutionen.

Weil sich Freiräume so mancher abstrakten Reglementierung des Staates in Bezug auf Verhalten, Veranstaltungen und politischer Meinung nicht unterwerfen, reagiert dieser strukturell mit Überwachung und Kriminalisierung. So geraten selbstverwaltete Räume – wie generell Menschen und Strukturen, die den standardisierten Kategorien nicht entsprechen – leicht ins Visier der Kontrollbehörden. Unser Begehren nach einer Gesellschaft frei von Unterdrückung ist offenbar so „gefährlich“, dass fadenscheinige Gründe herangezogen werden, um gewaltsam in Freiräume einzudringen und diese mit der Entwendung benötigter Materialien zu sabotieren. Das Bedürfnis der Mehrheitsgesellschaft nach Normierung, Gleichschaltung und Gehorsam, ist so groß, dass ihr Freiräume ein Dorn im Auge sind. Tagtäglich werden Menschen die von dieser Mehrheit abweichen mit Schikane, Kontrolle und Unterdrückung konfrontiert.

Repression – ein Schlag gegen alle!

Gezielte Unterdrückungsmechanismen wie bsw Gesetze zur Verhaltensmodifikation, soziale Normierung, Überwachung und freiheitsbeschränkende Maßnahmen gegen spezifische Gruppen – das ist Repression. Alles, was nicht den vorherrschenden Strukturen entspricht, wird schlicht als „extremistisch“ dargestellt. Jede Kritik an der Gesellschaft, jede alternative Lebensweise und jede Öffentlichmachung von Missständen gerät damit unter Verdacht. Die Ziele und Motivationen, die dahinterstehen werden dabei nicht bedacht.

Als Mittel zur Repression dienen vor allem Organisationsparagraphen (§§278ff ua.), die im Prinzip lediglich eine Ermittlungslegitimierung darstellen. Die Anwendbarkeit dieser Paragraphen ist flexibel, nahezu alle können kriminalisiert werden und Meinungsfreiheit wird im Namen des Rechtsstaates massiv eingeschränkt.

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der nächste Verein, der nächste Freiraum, das nächste Projekt vor aufgebrochenen Türen steht oder die nächsten Personen in Haft sitzen . Bald wird es keine Rolle mehr spielen, ob sich diese als „linksradikal“, „emanzipatorisch“, „alternativ“, „sozial-“ oder „kulturbezogen“ definieren.

Wir sind solidarisch. Mit dem Kaleidoskop und allen anderen von Repression betroffenen Räumen und Personen! Wir setzen aktive Zeichen gegen Unterdrückung und informieren über unsere Ideen und Projekte und laden zum mitmachen ein. Wir machen aufmerksam auf die strukturelle Gewalt und Entmachtungsversuche, mit der wir regelmäßig konfrontiert werden.

Gegen eine Zusammenarbeit mit Repressionsbehörden. Aussageverweigerung gegenüber der Polizei!

Wir fordern die Freilassung der Inhaftierten vier Personen und die Einstellung des 278a- Verfahren welches seit März 2010 gegen dreizehn Tierrechts- und TierschutzaktivistInnen geführt wird!

Für eine Gesellschaft ohne Käfige und Knäste!

Für freie, selbstgestaltete Räume!

Posted 1 month ago at 9:55 am.

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HAUSPROJEKT ERÖFFNET!

Wir freuen uns darüber, dass in Wien ein weiteres Mal auf die Notwendigkeit von selbstverwalteten, unkomerziellen Projekten hingewiesen wird. Mit der Besetzung des seit Jahren leer stehenden Gebäudes in der Eichenstraße 9 (1120 Wien) führt die Initiative Hausprojekt ihren Kampf für ein emanzipatorisches Wohn- und Kulturzentrum fort und setzt damit wiederholt ein Zeichen gegen die herrschenden Verhältnisse in der Stadtplanung sowie in den Köpfen der Menschen.
Auch dieses Mal wartet wieder eine Fülle an selbst organisiertem Programm auf die Besucher_Innen, und lädt zum mit- und selbermachen ein.
Also schaut´s vorbei,  macht´s mit und solidarisiert euch!
weiter Infos und das ausführliche Konzept gibt´s auf: hausprojekt.noblogs.org/

Hausprojekt her!

Posted 1 month, 4 weeks ago at 1:45 pm.

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Wagenplatz-Fest 02.07.2010

FestPlakatWeb

Food not Bombs Infotisch

Live Musik

Soli-Cocktails

Medienwagen

Kinderprogramm

Ausstellung

und mehr….

mit dabei: mobile Fahrradwerkstatt der Bike-Kitchen!

am ersten freitag im monat gibts in der bikekitchen immer frauen-lesben-transgender* werkstatttag. dieser fällt diesmal auf den 2. juli, also wagenplatzfest und wird daher samt werkzeug, montageständer, pumpe, kleinteile etc.zu uns verlegt

mehr infos unter http://bikekitchen.net/

Einladung zum SommerFest am WAGENPLATZ-Treibstoff

Im Juli 2010 wird es nun ein Jahr in dem wir als Wagentruppe Treibstoff von Grundstück zu
Grundstück ziehen.

Während dieser Tage die Wagenburg Hafenstrasze Verträge in der Lobau unterzeichnete,
kämpfen wir weiterhin für einen Standplatz in der Stadt.

Wie im ständigen Umzugsstress vielleicht manchmal untergeht, suchen wir aber nicht nur einen
Wohn- und Lebensraum für uns, sondern sehen in ehemals leerstehenden, jetzt als Wagenplatz
genutzten Flächen durchaus mehr Potential:

Am Beispiel der derzeitig bewohnten Brache auf dem ehemaligen “Mautner-Markhof Gelände” wird klar, dass genug Raum für die verschiedensten Ideen und Projekte vorhanden ist.

Unser Anliegen ist es aufzuzeigen, wie auf langjährig ungenutzten Flächen plötzlich wieder etwas geschieht und verschiedenste unkomerzielle Projekte entstehen können: Werkstätten, Kunst-u.Kulturprojekte, Workshops, Veranstaltungsbereich, Raum für politisches Arbeiten, Weitergabe von Wissen und Fertigkeiten, u.v.m.

All dies können wir jedoch nur erreichen, wenn wir endlich einen längerfristig gesicherten Platz
zur Verfügung haben!

Wir freuen uns über Hilfe und Unterstützung bei der Platzsuche und im Kampf für selbstbestimmtes, unkomerzielles Leben und Arbeiten miteinander!

Treibstoff brennt!
Continue Reading…

Posted 2 months, 1 week ago at 11:08 pm.

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Räder zum Rollen und Grundstücke zum Beleben!

Seit Sommer 2009, schon ein ganzes Jahr lang, versuchen die Leute der
Treibstoff-Truppe einen urbanen Wagenplatz aufzubauen. Diese Menschen
haben sich bewusst dazu entschlossen, auf diesem Wege ihre
unterschiedlichen Ziele, auf der Grundlage mobiler Lebens- und
Arbeitsräume zu verwirklichen. Ziel ist es, wie in vielen Projekten,
unkommerzielle Kunst zu födern, selbstbestimmt und kollektiv zu leben,
reflektiert und kritisch gegenüber der Mehrheitsbevölkerung zu sein
um die d.i.y.-Lebensweise zu praktizieren.Mittlerweiel wird schon die siebte, seit Jahren
leer stehende Brachfläche, besetzt, belebt und bewohnt.Es ist eine klare Abspaltung von
der Gesellschaftsnorm und deren üblichen Leben bzw. Wohnen, da es nicht
selbstverständlich scheint, sich seine Wohnform frei aussuchen zu können und mensch
deswegen gern in ein “abnormales” Eck geschoben wird .

Unzählige Versuche mit den Verantwortlichen in der Stadtverwaltung in
Kontakt und Dialog über Wagenleben in Wien zu treten, Versuche mit
Grundstückseigentümern über Zwischennutzungsverträge zu verhandeln
sind gescheitert. Niemensch sieht sich in der Verantwortung
alternative Lebens- und Wohnkonzepte wahrzunehmen bzw. sich damit
auseinander zu setzen, vielmehr wird die Gruppe überwacht und mit
staatlicher, juristischer und finanzieller Repression bedroht. Aktuell sind es
Besitzstörungsklagen von Seiten des Öbb-konzerns.
Ein weiteres Kapitel moderner, urbaner Stadtentwicklungskritik. Der Kampf der
Wagentruppe Treibstoff reiht sich ein in die unterschiedlichsten
weltweiten Kämpfe gegen Gentrifizierung, Vertreibung, Modernisierung,
Sicherheits- und Sauberkeitswahn, Mietpreiserhöhung, Spekulationen
usw. .

Es soll nicht unerwähnt bleiben, dass die Stadt eigentlich
einerseits so tut, als würde sie Wagenplätze unterstützen und mit
ihnen verhandeln, jedoch nur mit dem kompromiss-freundlichen Wagenplatz
Hafenstraße,welcher sich dadurch völlig entrechtet und kleinebeigegeben hat!
einem anderen Wiener Wagenplatz. Adererseits wird der Wagenplatz Treibstoff
völlig ignoriert und höchstwahrscheinlich wird darauf spekuliert, durch
Zermürbung die Bewohner der Gruppe Treibstoff, auch auf das für den
Wagenplatz Hafenstraße festgelegte Gelände unterzubringen- dies wird niemals passieren!

Der Kampf ist also noch lange nicht verloren und nicht gewonnen.Es wird immer
erwähnenswert bleiben, dass sich Menschen kollektiv organisieren um ein
menschliches,selbstoranisiertes und solidarisches Miteinander zu gestalten.

TREIBSTOFF BRENNT!!!!!!
Wagenplätze sind ein notwendiger Bestandteil dieser Stadt und jeder anderen!Es werden
immer Hürden und Steine im Weg liegen, aber solange es Menschen gibt, welche sich nicht
brechen lassen, wird es auch Hoffnung geben…Für die Freiheit- für das Leben- Häuser auf
die Räder heben!!!

Posted 2 months, 1 week ago at 5:38 pm.

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Wagenplatz süss oder scharf?

Wir sind erneut übersiedelt und stehen nun wieder mal in Simmering auf den ehemaligen “Mautner Markhof – Gründen”. Wir laden für Mittwoch, den 09.Juni zu einer verfrühten, gemütlichen Mittwochsbar mit Speis und Trank ein! Köstliches Essen schon ab 18 Uhr, im platzeigenen Schanigarten! Und am nächsten Tag kommt der Inspektor Kottan mit seinem Filmteam.

Inspektor? Inspektor gibt’s kan!

Aber Wagenplatz

– und Treibstoff!

Posted 2 months, 3 weeks ago at 11:04 am.

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Wir sind weg…

… aber immer noch da! Wir scheissen drauf, uns von unkooperativen Konzernbonzen mit Geldstrafen drohen zu lassen und verschwinden in der Versenkung! Als Entschädigung fordern wir lebenslanges Bahnfahren für alle und zwar umsonst! Während wir nun Kräfte sammeln, werden wir schon wieder mehr und kommen demnächst frisch und ausgeruht wieder!

FUCK THE WORLD – SQUAT THE HEARTS!

Posted 3 months ago at 4:59 pm.

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Räumungssituation Nordbahnhof

31.05.2010: Um 16:00 tauchten drei Herren vom LVT (Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung) am Nordbahnhof auf und informierten uns über die mögliche Räumung. Die WEGA-Beamten sollten uns demnach vom Grundstück tragen, während unsere Wägen von einem Abschleppunternehmen zu deren nächster Vewahrstelle gebracht werden. Die Kosten, welche dabei entstanden wären, belaufen sich auf mehr als 10 000 Euro. Weiters wurde uns erklärt, dass die OEBB an uns ein Exempel statuieren wolle, dass niemand es je wieder wage, sich auf eines ihrer Grundstücke zu stellen. Die OEBB hat uns zuzüglich zu Abschleppung und Abtransport Verwaltungsstrafen in der Höhe von bis zu 3000 Euro pro Person angedroht, außerdem wollte die OEBB noch zivilrechtlich Klage einreichen. Die OEBB, wie die Stadt, schalten auf “stur”! Die Stadt sieht dem Treiben unaufhörlich zu und glaubt sich mit der Tatsache, dass sie mit dem Wagenplatz Hafenstraße, von dem wir uns distanzieren, verhandelt,  jeglichen Varantwortung uns gegenüber zu entziehen. Strafe statt Miete ist die derzeitige Verhandlungsbasis.

28.05.2010: Um 7:00 wurden zwei Beamte der OEBB beim Fotografieren der Wägen gesichtet. Es fand allerdings keine Art der Kommunikation statt. Weiters wissen wir, dass OEBB und Polizei sich auf Art und Weise wie sie uns räumen geeinigt haben. Absurd und seltsam wie soviel Zeit und Energie in die Taktik der Räumung unseres Lebensraumes investiert wird, anstatt sich mit uns an einen, eigens von uns angefertigten, runden Tisch zu setzen um eine produktive Lösung zu finden.

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21.05.2010: Die Lage ist zwar ruhig, aber nicht mehr entspannt. Ganz im Gegenteil wurde uns aus internen Kreisen vermittelt, dass die OEBB unser Vorhaben sanktionieren wolle. Es wurden uns Verwaltungsstrafen in Form von Besitzstörung und unbefugten Betreten in der Höhe von bis zu 3000 Euro pro Person angedroht, sollten wir das Gelände nicht unverzüglich verlassen. Hinzu kämen natürlich Kosten für die Beschlagnahmung und Aufbewahrung unserer rollenden Lebensräume.
Eine Gemeinde Wien sieht sich hierbei in keinster Weise veranwortlich für das absolut repressive Verhalten der OEBB.

Nichts desto trotz und bei jedem Wetter (für die nötige Infrastruktur ist gesorgt) laden wir heute alle zum Anti-Rep-Fest ein.

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20.05.2010: 10:30: Ja, wir sind immer noch da! Die Vorbereitungen für das morgige Antirep-Solifest laufen langsam an. Sollten wir heute oder morgen nicht im Laufe des Tages ungebetenen Besuch bekommen, wirds wie geplant am Nordbahnhof stattfinden.

19.05.2010 22:43: Die Wagenbar wird aufgrund mangelnden Besuchs vorzeitig abgebrochen.

19.05.2010 16:00: eine Delegation des Wagenplatzes Treibstoff überbringt der verantwortlichen ÖBB-Immobilienmanagement-Leitern eine schriftliche Selbstdarstellung und ein Beispiel eines Zwischennutzungsvertrags für einen Wagenplatz auf Bahngelände in Bremen. Gesprächsbereitschaft ist leider nur mäßig vorhanden, es wird zwar zugesichert die Unterlagen durchzulesen, allerdings werden wir erneut aufgefordert das Gelände zu verlassen.

19.05.2010: 14:17 es tut sich nix – keinerlei Reaktion auf Anrufe bei der Stadt Wien

18.05.2010: 15:12Uhr: weiterhin tut sich nichts – wir haben keinerlei neue Informationen

18.05.2010: 07:00Uhr: weiterhin tut sich nichts, wir warten, es stürmt…

17.05.2010: 18:35Uhr: Nichts tut sich! Deswegen:
ab 20:00Uhr: Pyjama, Film und Treibstoff!
Es wird zum geselligen Filmschaun und Bierchentrinken geladen. Mit anschließender Übernachtungs-Pyjama-Party! Schlafsäcke, Isomatten und etwas Verpflegung mitnehmen…

17.05.2010: 11:45Uhr: Erster Streifenwagen taucht auf, zieht aber gleich wieder ab.

Posted 3 months, 2 weeks ago at 11:53 am.

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drohende Räumung

Morgen, am 17.Mai 2010, wollen wir euch mobilisieren, zum Wagenplatz Treibstoff zu kommen.

Wir stehen nach wie vor am Nordbahnhofgelände und morgen soll das ein Ende haben. Viele Infos haben wir nicht – trotzdem hätten wir gerne jede Menge Leute morgen Vormittag hier… eine Räumungsaufforderung haben wir schon bekommen und Unterstützung ist gefragt. Es existiert bereits eine schriftliche Aufforderung der ÖBB zur Räumung, die der Polizei vorliegt!

Die ÖBB ist gewillt, es eskalieren zu lassen und die Stadt reagiert nicht!

Also, ab 10:00Uhr Früh abhängen am Wagenplatz – Gummistiefel u Regenjacke wenn möglich mitnehmen!

Wegbeschreibung:
U-Bahn Station Vorgartenstraße/Ausgang Radingerstraße; dann die Lasallestraße Richtung Praterstern gehen – näxte Querstrasse (Ernst-Melchiorgasse) rechts einbiegen und bis zum Ende gehen und dann weiter immer geradaus… über die Baustelle und immer geradeaus dann seids bei uns! (ca. 10min Fußweg von U-Bahn)

ölige grüße

wagenplatz treibstoff

telefon: 0681-10606784

Posted 3 months, 2 weeks ago at 10:58 pm.

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Update B-Zug Nord

Nach Benachrichtigung der Verantwortlichen der ÖBB über unsern Einzug am Brachland Nordbahnhof, wurden wir nachdrücklich aufgefordert das Grundstück bis morgen (11.Mai 2010) um 7:00 zu räumen. Mit der Begründung unser Aufenthalt hier sei lebensgefährlich. Das Areal sei nicht zum Wohnen geeignet oder um Kraftfahrzeuge abzustellen.

Dies ist selbstverständlich totale Willkür, da wir umgeben sind von Fahrzeugen einer Security-Firma und Wohn-Containern der Bauarbeiter.

Wir fordern die Freigabe von Brachflächen, Toleranz und Respekt gegenüber alternativen Lebenskonzepten auf Rädern! Schluss mit spekulativer Verhinderungswirtschaft, her mit kreativer Zwischennutzung!

Treibstoff brennt!

Hier die Koordinaten unseres aktuellen Standpunkts (auf maps.google.at eingeben):
48.229117,16.390952

Eindrücke vom Standplatz am Nordbahnhof01
Eindrücke vom Standplatz am Nordbahnhof02

Posted 3 months, 3 weeks ago at 6:51 pm.

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